04.01.2013, 09:37 Uhr | dpa, t-online.de
Schlechte Stimmung: Investor Hasan Ismaik (li.) und Dieter Schneider, Präsident von 1860 München (Quelle: imago/Krieger)
Mit deutlichem Unverständnis hat die Führung des Zweitligisten 1860 München auf die jüngste Verbalattacke von Investor Hasan Ismaik reagiert. "Der Verein ist überrascht und irritiert über diesen Weg der Kritik und die Art und Weise der Äußerungen", erklärten Präsidium und Aufsichtsrat der Löwen in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Zugleich wiesen die Gremien persönliche Angriffe als "kontraproduktiv" zurück.
Der Verein erklärte, man werde Ismaik "selbstverständlich die Art der Mitbestimmung einräumen, die ihm als Finanzinvestor und Partner zusteht. Es ist aber auch unsere Verpflichtung, auf die Einhaltung der DFL-Regel '50+1' zu achten, die Interessen und die ureigenen Eigenschaften unseres Vereins zu vertreten und ihn vor möglichen Sanktionen zu schützen." Mit dieser Regelung ist es Investoren nicht möglich, die Stimmenmehrheit bei Profiklubs zu übernehmen.
Ismaik hatte in einem Interview der "tz" die Vereinsführung hart angegangen: "Die Wahrheit ist, dass sie sich nicht wirklich um den Klub kümmern, sondern um ihre Ämter und ihr Ansehen in den Medien." Vor allem attackierte der Jordanier, der den Traditionsklub vor dem finanziellen Aus bewahrt hatte, Präsident Dieter Schneider. "Warum sollte ein alter Mann wie Schneider am Präsidentenposten festhalten? Die einzige Erklärung ist, dass seine persönlichen Interessen und sein Öffentlichkeitsdrang ihn dort halten."
Quelle: dpa, t-online.de
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