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Alaba: Hat Bayern den Schweinsteiger-Erbe bereits gefunden?

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Welche Rolle spielt Schweini? Bayerns Geheimplan mit Alaba

23.12.2012, 11:31 Uhr | t-online.de

Bastian Schweinsteiger (li.) und David Alaba bejubeln einen Sieg. (Quelle: imago\MIS)

Bastian Schweinsteiger (li.) und David Alaba bejubeln einen Sieg. (Quelle: MIS/imago)

Wandelt David Alaba auf den Spuren von Paul Breitner? Der Weltmeister von 1974 startete seine Karriere beim FC Bayern München als linker Verteidiger, später war er Dreh- und Angelpunkt und zog im Mittelfeld die Fäden. Eine ähnliche Entwicklung könnte nun Alaba nehmen. "Ich traue ihm das zu", sagte Breitner höchstpersönlich in einem Interview mit dem "Münchner Merkur". Gut möglich also, dass sich der Rekordmeister still und leise bereits einen Nachfolger für den derzeitigen Mittelfeldstrategen Bastian Schweinsteiger in den eigenen Reihen heranzieht.

Immerhin kündigte der emotionale Leader kürzlich an, nach Beendigung seines bis 2016 laufenden Vertrags vielleicht noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen. "Danach kann ich mir vieles vorstellen. Man darf im Fußball niemals nie sagen", sagte er kürzlich der "Bild"-Zeitung.

Selbstbewusster Alaba

Gut, dass der FC Bayern David Alaba hat. Der 20-Jährige steht vor einer Weltkarriere. Längst buhlen Klubs wie Barcelona oder Real Madrid um die Dienste des sympathischen Österreichers. Noch stellt er sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft des FC Bayern, doch in absehbarerer Zeit dürfte er erste Ansprüche anmelden und es wird ihn auf seine Lieblingsposition ins zentrale Mittelfeld ziehen.

"Ich weiß, dass der Trainer mich eher links hinten sieht. Darauf versuche ich mich auch zu konzentrieren", sagt Österreichs Fußballer des Jahres 2011 immer wieder, betont jedoch stets: "Im Mittelfeld fühle ich mich aber wohler."

Im Nationalteam bereits im Mittelfeld aktiv

In der österreichischen Nationalmannschaft setzt ihn Coach Marcell Koller längst in der Mittelfeldzentrale ein. "David ist seiner Fähigkeit, so verschiedene Positionen auf konstant hohem Niveau zu bekleiden, nicht normal. Es zeigt, welch hervorragende taktische Ausbildung er genossen hat. Seine Anpassungsfähigkeit und Spielintelligenz ist erstaunlich", lobte ihn der Nationalcoach in einem Interview mit "Spox.com".

Auch Breitner ist voll des Lobes, wenn er über Alaba spricht. "Er verbessert sich immer mehr, weil er stets bereit ist, zu lernen. Vor ein paar Jahren habe ich Freunden in Österreich versichert: Das wird der beste Fußballer, den ihr in den letzten 60 Jahren hattet. Könnte sein, dass ich nicht falsch liege."

Breiter schwärmt von Alaba

Genauso wie der jetzige Markenbotschafter der Münchner dürfte auch Alabas Weg im Laufe der Jahre von der Außenverteidiger-Position ins zentrale Mittelfeld führen. "Da sehe ich ihn in zwei, drei Jahren. Er verbessert sich immer mehr, weil er stets bereit ist, zu lernen", sagte Breitner, der die Linksverteidiger-Rolle Alabas zum aktuellen Zeitpunkt jedoch als perfekt ansieht. "Er kann auf dieser Position ganz wunderbar all das lernen, was er später braucht, wenn er ins zentrale Mittelfeld wechselt."

Es war übrigens Louis van Gaal, der den Linksverteidiger in Alaba weckte. Mittlerweile ist er im Bayern-Spiel von dieser Position nicht mehr wegzudenken. Alaba gilt längst als idealer Partner von Freund und Förderer Franck Ribéry auf der linken Seite.

Bald ein neuer Vertrag?

Bis 2013 steht Alaba in München noch unter Vertrag. Derzeit arbeiten die Münchner daran, das Team für die Zukunft aufzustellen. Thomas Müller hat kürzlich bis 2017 verlängert, Holger Badstuber soll demnächst folgen. In den Planungen spielt natürlich auch Alaba eine wichtige Rolle. Gut möglich, dass er eines Tages Schweinsteiger als offensiver Part auf der Doppelsechs im Mittelfeld beerben wird. Das Potenzial dazu hat Alaba allemal.

2008 wechselte Alaba von Austria Wien in die Jugendabteilung des FC Bayern. Dort blieb sein großes Talent nicht lange unbemerkt. Unter van Gaal debütierte er am 10. Februar 2010 im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen die SpVgg Greuther Fürth im Alter von 17 Jahren und 232 Tagen. Damit ist er bis dato der jüngste Bayern-Spieler, der in einem Pflichtspiel der Profimannschaft zum Einsatz kam.

Quelle: t-online.de

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