30.12.2012, 10:50 Uhr | dpa
Im letzten halben Jahr musste sich Lewan Kobiaschwili auf die Trainingseinheiten mit Hertha BSC beschränken. (Quelle: City-Press/imago)
Hertha-Abwehrspieler Lewan Kobiaschwili hat im Rückblick auf seine am Montag ablaufende Sperre die vergangenen fast sieben Monate als "schlimmste Zeit meiner Karriere" bezeichnet. In einem Interview mit dem "Berliner Tagesspiegel" blieb der 35-jährige Profi bei seiner Version, Schiedsrichter Wolfgang Stark beim Relegations-Rückspiel gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) nicht attackiert zu haben.
"Wenn der Schiedsrichter sagt, ich hätte ihn geschlagen und sein Linienrichter das bestätigt, welche Chance hätte ich denn da vor Gericht gehabt", fragte Kobiaschwili rhetorisch. Damit begründete er seine konträre Aussage vor dem DFB-Sportgericht und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, in denen er geständig war.
Er habe die Hertha-Spiele, in denen er fehlen musste, "heruntergezählt", sagte Kobiaschwili. "Nach außen hin habe ich versucht, stark zu sein. Es ist gut, dass 2012 endlich vorbei ist". Kobiaschwili ist überzeugt, dass er sich einen Stammplatz beim Tabellenzweiten der 2. Bundesliga zurückerobern kann. "Ich habe noch von keinem Trainer Geschenke bekommen; wenn ich gespielt habe, dann, weil ich das verdient habe. Wenn wir aufsteigen und ich noch mal in der Bundesliga spielen darf, bin ich glücklich", sagte der Rückkehrer.
Quelle: dpa
Das "Giganten-Treffen" vor dem Start der Bundesliga-Saison! mehr
Wie der Bremer 1986 Werders Meisterschaft verballert. zum Video
BVB wohl mit Sokratis einig, Finke heuert in Kamerun an. Video
