19.02.2012, 19:24 Uhr
Was für ein Fußballfest: Beim 4:2-Sieg von Hannover 96 über den VfB Stuttgart bekamen die Fans beider Teams eine ordentliche Show mit sechs Toren geboten. Die Gastgeber waren zunächst deutlich besser und verdient auf 4:0 davon gezogen.
In der Schlussphase machte es das Team von Trainer Mirko Slomka aber noch mal spannend und ließ die Schwaben rankommen. Mit ein bisschen mehr Glück hätte der VfB sogar noch weiter verkürzen können.
Karim Haggui (25.) und Mame Biram Diouf (32.) hatten die Niedersachsen schon in der ersten Halbzeit auf Kurs gebracht, Christian Pander (49.) und Lars Stindel (73.) bauten die Führung der starken 96er aus. Dann allerdings ließ Hannover im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel etwas zu sehr schleifen. So kam der VfB Stuttgart durch Harnik (75.) und ein Traumtor durch Shinji Okazaki (79.) wieder ran. Wer weiß, was passiert wäre, hätte Cacau nur wenig später die Riesenchance zum 3:4 genutzt. So feierte Hannover den achten Saisonsieg und zog nach Punkten mit dem Tabellensechsten Bayer Leverkusen gleich.
Zuvor hatte sich der FC Schalke gut erholt gezeigt von der jüngsten Bundesliga-Pleite in Gladbach und dem schmeichelhaften Remis in der Europa League bei Viktoria Pilsen. Die Königsblauen feierten einen deutlichen 4:0 (2:0)-Sieg über den VfL Wolfsburg. Für Wölfe-Trainer Felix Magath geriet die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte hingegen zum Desaster.
Durch den Erfolg rücken die Schalker in der Tabelle bis auf einen Punkt an den Tabellendritten FC Bayern heran. Pikant: In der nächsten Woche könnte das Team von Trainer Huub Stevens mit einem Sieg in München am Rekordmeister vorbeiziehen. Wolfsburg, mit neun Niederlagen in der Fremde das auswärtsschwächste Team der Liga, klebt dagegen weiter im grauen Mittelfeld fest.
Schon nach einer Viertelstunde war die Partie auf Schalke so gut wie entschieden. Raul (9.) und Klaas-Jan Huntelaar (15.) brachten den Tabellenvierten früh in Führung. Schalke leistete sich sogar noch den Luxus, einen geschenkten Handelfmeter liegen zu lassen. Huntelaar scheiterte an Wölfe-Keeper Diego Benaglio. Nur vier Minuten dem Wechsel erhöhte Joel Matip auf 3:0, Huntelaar stellte mit seinem 18. Saisontreffer den Endstand her (72.) Großer Wermutstropfen für den Revierklub: Stammtorhüter Lars Unnerstall musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ausgewechselt und durch Timo Hildebrand ersetzt werden.
Quelle: t-online.de
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